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Unsere Erde

Juli 2021Erschreckende Nachrichten und Bilder prägten die letzte Woche vor den Sommerferien: Ausgelöst durch einen immensen Starkregen verloren Hunderte in den Fluten ihr Leben. Immer wieder wandern meine Gedanken zu den Angehörigen der Opfer. Wie muss ihren zumute sein in diesen Tagen nach der Katastrophe? Auch in meiner Heimatstadt Wuppertal hat der Sturm große Schäden angerichtet. Die Wupper, dieses beschauliche Flüsschen, verwandelte sich in ganz kurzer Zeit in einen gefährlichen Strom.

Ich finde es sehr bedrückend, vom Leid der vielen Menschen zu hören, die bis heute Angehörige vermissen. Oder die bereits Tote zu beklagen haben. Menschen in Nordrhein- Westfalen oder in Rheinland- Pfalz, auch ganz in unserer Nähe, sind von großem Leid betroffen. Das kann uns nicht gleichgültig sein. Durch praktische Hilfe von Nachbarn und durch Spenden können Zeichen von Solidarität gesetzt werden. Durch Gebete und Fürbitten können wir Gott um Hilfe bitten.

Unwetter in dieser verheerenden Stärke werden aufgrund der klimatischen Veränderungen zunehmen. Sie können jeden treffen. Wieder einmal wird uns bewusst, wie verletzlich wir sind. Unser Heimatplanet Erde ächzt unter dem Klimawandel. In Canada leiden die Menschen unter großer Hitze. In Äthiopien gibt es die größte Dürre seit fünfzig Jahren. Und bei uns nun dieser gefährliche Starkregen. Einfach wegschauen und weitermachen wie bisher, - das ist keine gute Lösung. Aber was können wir tun?

Manchmal sind es Kinder, die uns Mut machen zum Handeln. Zum Beispiel Felix Finkbeiner - er hatte 2007, als er gerade mal neun Jahre alt war, eine prima Idee: „Man müsste in Deutschland Tausende Bäume pflanzen für ein besseres Klima! Für weniger Erderwärmung und für mehr Klimagerechtigkeit!“ Gesagt, getan. Viele Schülerinnen und Schüler folgten dem Beispiel von Felix und fingen an, Bäume zu pflanzen. Inzwischen, das klingt fast unglaublich, hat die Kinder- und Jugendinitiative von Felix bewirkt, dass sich Kinder aus 93 Ländern am Bäumepflanzen beteiligen! Und aus der Idee des damaligen Schülers ist eine solide Stiftung geworden: Plant for the planet!

Unsere Erde ist wunderschön. Aber als Bewohner des blauen Planeten haben wir schon viel Schaden darauf angerichtet. Das bleibt nicht ohne Folgen. Vielleicht hilft uns die Sommerpause, um Ideen zu entwickeln, wie wir im Rahmen unserer Möglichkeiten noch verantwortungsvoller mit der Schöpfung umgehen können. Sprechen Sie mit Ihren Kindern über dieses Thema! Es sind ernste Fragen, die sich uns stellen, denn die Anzahl der Menschen auf dem Globus hat sich mehr als verdoppelt. Und der Druck auf die Natur hat sich verdreifacht. Meistens ist es aber so: Wenn man einmal anfängt, sich für unseren Planeten zu engagieren, dann bleibt man damit nicht allein. So wie Felix Finkbeiner in kurzer Zeit viele Kinder weltweit gewinnen konnte, Bäume zu pflanzen, so können Sie es auch erfahren: Wenn viele (kleine und große) Leute viele richtige Schritte tun, werden sie gemeinsam das Gesicht der Welt verändern! Dazu schenke uns Gott seinen Segen!

Bleiben Sie behütet in den Ferien!

Herzlich grüßt
Susanne Storck, Pfarrerin

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