Elterncoaching 2017

 

Einführungsseminar zum Thema „Klare Eltern – starke Kinder“

 

Elterncoaching2017Liebevolle und tragfähige Beziehungen zwischen Eltern und Kindern, ein harmonisches, friedliches und gewaltfreies Familienleben – das wünschen sich Mütter und Väter. Doch häufig erleben sie einen anderen Alltag, einen, der Fragen aufwirft wie: Wann ist es richtig, Grenzen zu setzen und einen Konflikt zu riskieren? Wie soll ich mich in einem festgefahrenen oder häufig wiederkehrenden Konflikt verhalten? Welchem der Ratschläge aus meiner Umgebung soll ich folgen? Wie kann ich den vielfältigen Ansprüchen, die heute an uns Eltern herangetragen werden, gerecht werden? Wie kann ich meine Vorstellung einer verantwortungsvollen Elternschaft umsetzen?

 

Das Elterncoaching, initiiert durch die beiden Pädagoginnen Tanja Augustin (Lina-Hilger-Gymnasium) und Michaela Lützenkirchen (ADS), greift solche Fragen auf. Es richtet sich an:

 

o   Eltern, die ihre Kompetenzen nutzen, Eigenverantwortung übernehmen wollen und dabei den Dialog mit Fachleuten und anderen Eltern suchen,

 

o   Eltern, die das vertrauensvolle Miteinander stärken wollen,

 

o   Eltern, die Anregungen oder Unterstützung bei der Lösung von Erziehungskonflikten wünschen.

 

Bei dem im September 2017 (von 10 bis 17 Uhr in der Oase der ADS) stattgefundenen ersten Seminar durften die beiden Kursleiterinnen elf Teilnehmer begrüßen, die sich bereits im Vorfeld für drei Themenbereiche entschieden hatten:

 

o   Wissen fördert Verständnis (Wie kann ich das Verhalten meines Kindes besser verstehen?)

 

o   Verständnis fördert das Miteinander (Was ist aktives Zuhören? Mancher Machtkampf wird durch das bessere Verständnis der Innenwelt des Kindes überflüssig.)

 

o   Wie setze ich Grenzen, wie lasse ich Raum? (Grenzen statt Strafen: Über die Bedeutung konsequenten Verhaltens).

 

Neben einem einführenden Informationsteil standen praktische Übungen im Vordergrund (konkrete Situationen aus dem Familienalltag wurden in der Groß- bzw. in den Kleingruppe(n) besprochen. In Rollenspielen konnten sie sich darin erproben zu sehen, inwiefern beispielsweise aktives Zuhören konstruktiven Einfluss auf Konfliktsituationen hat).

 

Die Atmosphäre in der Gruppe war von Anfang an geprägt von großer Offenheit und Interesse aneinander.

 

In der Schlussreflexion waren sich die Teilnehmer einig, wie wertvoll der Austausch mit anderen Eltern in gleichen (Konflikt-)Situationen ist. Des Weiteren äußerten sie den Wunsch, sich öfter zu treffen (etwa abends), um einzelne Themen besprechen zu können.