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Abschluss 2018

 „Man feiere nur, was glücklich vollendet ist!“ (Johann Wolfgang von Goethe)

Abschlussfeierlichkeiten der Haupt- und Realschüler

Abschluss HS RS2Der rote Teppich war ausgerollt, die jungen Damen und Herren des diesjährigen Abschlussjahrganges an Haupt- und Realschulzweig beschritten ihn, bereit, sich ihren „Alfred“ (in Analogie zum legendären Oscar) abzuholen. Ein lebendiger und in sich froher ökumenischer Gottesdienst in der St. Bernhard-Kirche hatte den Grundstein gelegt für einen in Dankbarkeit für das gemeinsam Erlebte zu feiernden Tag.

„Bühne frei! Zukunft, wir kommen!“, so lautete das Motto der stolzen Absolventen. Und in der Tat, die vergangenen neun bzw. zehn Jahre schulischer Ausbildung haben reiche Früchte getragen und das Rüstzeug geliefert für das, was nun kommen soll. Von Aufregung war kaum etwas zu spüren, ganz im Gegenteil. Frohsinn und ein Hauch von Wehmut lagen über den Feierlichkeiten in der festlich geschmückten Aula. Antonia Braun und Melina Klumb (10d) führten als charmante Moderatorinnen durch das abwechslungsreiche Programm, zu dessen Gelingen alle Abschlussklassen ihren Beitrag lieferten. „Deko, Outfits, alles ist perfekt aufeinander abgestimmt“, meinten denn auch beide, „der Abschluss ist so viel wert wie ein Bambi oder Oscar!“ Begrüßte Hauptschulleiter Wilfried Haverkamp die Gäste, darunter die langjährigen Schulleiter Edeltrud H. Maus und Dr. Rudolf Feld, und überbrachte er die Glückwünsche von Bischof Dr. Stephan Ackermann, so freute sich Realschulrektor Matthias Schaal darüber, junge Menschen verabschieden zu dürfen in eine Welt, „die es nun zu erobern gilt in immer größeren Lebenskreisen. Ihr habt euch diesen ,Alfred` redlich verdient!“ Es sei nun an der Zeit, sich der Zukunft in all ihren Herausforderungen mutig zu stellen. „Rattenfänger“ warteten hie und da, auch sei in Europa durch AfD, Le Pen oder den Brexit eine „Zunahme der Fliehkräfte“ zu verzeichnen, der „Trend zur Selbstbezogenheit“ wachse. Menschen wie Alfred Delp und Dietrich Bonhoeffer aber seien in ihrem Glauben fest verankert gewesen, im Gottvertrauen könne „unmöglich Scheinendes“ erreicht werden. Anette Klug überbrachte die Grüße des Elternbeirates und des Initiativ- und Förderkreises. Sie erinnerte in ihrer Ansprache an den Apple-Begründer Steve Jobs, der einmal sagte: „Findet die eine Sache, die ihr liebt!“ Die Schülervertreter Lisa Brechtel (9h) und Pascal Brendel (10f) zitierten den großen Dichterfürsten Johann Wolfgang von Goethe: „Man feiere nur, was glücklich vollendet ist!“ Einen besonderen Augenblick erlebten alle Anwesenden mit der Ehrung der Schüler Niklas Eßlinger (9g), Zeinab Charara (10HS) und Antonia Braun (10d) für vorbildliche Haltung und beispielhaften Einsatz. Sie erhielten den Buchpreis der Ministerin Dr. Stefanie Hubig. Antonia Braun durfte sich zudem mit einer Gesamtnote von 1,2 über ihre Auszeichnung als jahrgangsbeste Realschülerin freuen.Abschluss HS RS1

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