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Kunstspiele- Spielkunst. Der Künstlerischer Abend 2026 erfreute seine Gäste mit abwechslungsreichem Programm

Ausstellungsfoto
Datum:
21. März 2026
Von:
Dr. Melanie Ehler

 

 Rund 150 Gäste konnten am Donnerstag letzter Woche ein abwechslungsreiches Programm im Foyer und der Aula der ADS erleben, das die Abiturienten der künstlerischen Fächer zusammen mit ihren Lehrerinnen und Lehrern auf die Beine gestellt haben. 

Bernd Schumacher, Leiter der MSS, betonte in seiner Eröffnungsrede, dass die künstlerischen Fächer wie Bildende Kunst, Darstellendes Spiel oder Musik in der Schule den naturwissenschaftlichen und geisteswissenschaftlichen Fächern in Nichts nachstehen, „denn in Kunst, Musik und Darstellendem Spiel wird nicht nur die Praxis erprobt; mit Pinsel und Zeichenstift, mit Worten und Gesten sowie mit Noten ‚gefochten‘“, sondern auch genauso leidenschaftlich nachgedacht, reflektiert und diskutiert.“ 

Im Anschluss an diese Worte führten die Abiturienten Emilia Blakely, Maya Fendel, Nele Meyer und Marius Weiland durch die Kunstausstellung des Leistungs- und Grundkurses Bildende Kunst im Foyer. „Das ist ja wie in einem Museum, toll“ kommentierte eine Besucherin die professionellen Erläuterungen der jungen Guides. Die Ausstellungsexponate zeigten die Bandbreite des künstlerischen Schaffens in den Techniken Malerei, Skulptur, Grafik, Fotografie, Architektur und Installation. Ob Konzeptkunst, Figurinen im Stil Giacomettis, dreidimensionale Architekturmodelle oder Bühnenbildentwürfe für die Theater-AG; die Schülerinnen und Schüler der MSS hatten in den vergangenen drei Jahren vieles erprobt und geschaffen. 

Nachdem die Gäste bei einem Glas Sekt die Gelegenheit ausgiebig nutzten, mit den Künstlerinnen und Künstlern ins Gespräch zu kommen, wurde das Programm in der Aula fortgesetzt. Hier boten die beiden Grundkurse Darstellendes Spiel und der Leistungskurs Englisch ein beeindruckendes Schauspiel, das von Robert Wilsons Bruch mit traditionellen Sehgewohnten, über Brechts episches Theater bis hin zu Shakespeares Witz und Ironie reichte und das Publikum einerseits zum Lachen brachte, andererseits betroffen machte oder sogar emotional überwältigte. 

Eine Interpretation der „Hymne“ Zusammen von den Fantastischen Vier, dargeboten durch den Grundkurs Musik, beschloss den künstlerischen Abend 2026. 

„Die Arbeiten wirken gar nicht schülerhaft, sondern erwachsen und professionell“ meinte ein Besucher zu den im Foyer gezeigten Kunstwerken. 

Spätestens nach dem Bühnenprogramm in der Aula war allen Gästen klar, dass aus Kindern junge Erwachsene geworden sind, die mit einem Höchstmaß an Engagement und Professionalität diesen künstlerischen Abend erfolgreich gestaltet haben.