Speed-Dating mal anders: Welche Firma passt zu welchem Auszubildenden?


Wer glaubt, dass man bei einem Speed-Dating nur den richtigen Partner oder die richtige
Partnerin fürs Leben finden kann, liegt weit daneben. Das Konzept eignet sich auch
hervorragend, um den passenden Beruf beziehungsweise die passende Ausbildung im
Dschungel der vielfältigen Angebote zu finden.
Gerade jungen Menschen fällt es zunehmend schwer, aus der Vielzahl an Ausbildungsberufen
die richtige und passende Auswahl zu treffen. Eine gute Gelegenheit zur Orientierung bot daher
das „Firmen-Speed-Dating“, das am Freitag, den 11.9.2026 in der Sporthalle der ADS stattfand.
Insgesamt 23 Unternehmen waren gekommen, um sich vorzustellen und mit rund 230
Schülerinnen und Schülern der Berufsreife und der Sekundarstufe I ins Gespräch zu kommen. In
knapp zehnminütigen Gesprächen konnten beide Seiten ihre Interessen ausloten und erste
Kontakte knüpfen. Die Bandbreite der teilnehmenden Unternehmen reichte von klassischen
Handwerksbetrieben über Pflegeeinrichtungen bis hin zum Zoll und zur Bundeswehr.
Damit das „Dating“ zwischen Schülerinnen und Schülern und Unternehmen möglichst effektiv
verlief, durfte sich jeder Schüler im Vorfeld drei Firmen aussuchen, mit denen er ins Gespräch
kommen wollte.
Fiona aus der Klasse 10 lobte die Vielfalt der Angebote und die verständliche Vorstellung der
verschiedenen Berufe und Berufsanforderungen: „Die Leute sind alle so freundlich, dass man
keinerlei Scheu hat, sich zu informieren.“
Auch Johannes, ebenfalls aus der 10. Klasse, ist bereits fündig geworden. Er möchte eine
Ausbildung zum Dachdecker machen und zeigte sich selbstbewusst: „Die Chancen stehen gut für
mich, einen Ausbildungsplatz zu bekommen.“
Besonders gut gefiel den Schülerinnen und Schülern, dass sie selbst entscheiden durften, mit
welchen Unternehmen sie sprechen wollten, und ihnen keine Firmen einfach
„vorgesetzt“ wurden.
Positives Feedback von den Unternehmen
Auch vonseiten der teilnehmenden Unternehmen gab es viel Lob. Zum einen wurde die
hervorragende Organisation der Veranstaltung hervorgehoben, die maßgeblich in den Händen
von Marc Schmitt lag. Zum anderen zeigten sich die Unternehmensvertreterinnen und -
vertreter von den Schülerinnen und Schülern angetan.
Frau Lingnau von Schneideroptik betonte das „bemerkenswert hohe Niveau der Veranstaltung,
aber auch das Niveau der Schüler“.
Auch die Bundeswehr war vor Ort und informierte über zahlreiche Ausbildungsberufe – sowohl
im zivilen als auch im militärischen Bereich. Das Interesse war größer als erwartet: Statt der
ursprünglich angemeldeten 17 Schülerinnen und Schüler kamen 34, fast die Hälfte von ihnen
Mädchen
